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Autor: David Neumann

Full Metal Mayrhofen 2027: Das Line-up freut sich über sechs Neuzugänge

Piraten auf Bergkurs, Death-Thrash für die Fönwelle und Folk für die gesellige Runde: Sechs weitere Bands machen sich auf den Weg zu Full Metal Mayrhofen 2027! Im Gepäck: reichlich Riffs, große Refrains und erfreulich wenig Vernunft. Genau so haben wir uns das vorgestellt.
Visions Of Atlantis setzen die Segel Richtung Zillertal und tauschen die hohe See gegen hohe Gipfel. Mit gewaltigem Symphonic Metal, dramatischen Duetten und Refrains, die selbst die Murmeltiere aus dem Winterschlaf holen dürften. Wo wir das Piratenschiff parken, klären wir später.
Ihr wolltet es schneller und härter? Legion Of The Damned haben den Auftrag verstanden. Die niederländischen Extreme Metal-Veteranen bringen schneidende Gitarren und wenig Mitgefühl für eure Trommelfelle mit.
Nanowar Of Steel schicken anschließend auch noch den letzten Rest unserer Würde ohne Helm auf die Talabfahrt. Musikalisch sitzt dabei jeder Handgriff.
Kupfergold bringen derweil ein ordentliches Stück Rheinland nach Tirol. Bonnie und ihre Gang haben ihren „Assi-Folk“, frechen Humor und Songs dabei, die in guter Gesellschaft gleich doppelt so viel Spaß machen.
Bei Sagenbringer treffen alte Mythen auf raue Gitarren und verspielte Melodien. Für ihre Folk-Metal-Geschichten könnten wir uns kaum eine passendere Kulisse wünschen als die Tiroler Berge.
Und Callejon? Sorgen dafür, dass am Ende wirklich alles raus ist. Basti Basti und seine Mitstreiter bringen über zwei Jahrzehnte Metalcore-Wahnsinn, düstere Atmosphäre und reichlich Stoff zum Rausschreien mit. Wer seinen Adrenalinspiegel auf der Piste noch nicht weit genug nach oben getrieben hat, bekommt hier die nächste Gelegenheit.
Sechs Bands. Jede Menge Unfug. Wir sehen uns in den Bergen!
Sichert euch eure Tickets, trommelt eure Crew zusammen und trainiert schon mal die Nackenmuskulatur. Die Berge rufen aber wir brüllen zurück!

Vier neue Gründe, warum es im Zillertal 2027 lauter wird

Man könnte Ende März natürlich nach Mayrhofen fahren, um die Aussicht zu genießen. Schnee auf den Gipfeln. Sonne im Gesicht. Kaiserschmarrn auf dem Tisch. Alles sehr friedlich.

Wir stellen lieber Grave Digger, annisokay, Mittel Alta und Dying Eden dazwischen.

Full Metal Mayrhofen geht vom 29. März bis 3. April 2027 in die nächste Runde – und das Line-up bekommt vier neue Namen, die ziemlich unterschiedliche Definitionen von „Bergromantik“ mitbringen.

Mit Grave Digger kommt deutsche Heavy-Metal-Geschichte ins Zillertal. annisokay liefern moderne Breakdowns mit Alpenpanorama. Mittel Alta kümmern sich zuverlässig darum, dass aus der Postkartenidylle kontrollierte Eskalation wird. Und Dying Eden? Die müssen nicht einmal anreisen. Unsere Local Heroes aus Mayrhofen spielen zuhause.

Genau das macht Full Metal Mayrhofen aus: Bands, die man von großen Clubs und Festivalbühnen kennt, plötzlich in einem Rahmen erleben, der näher, kleiner und ziemlich schwer zu kopieren ist. Tagsüber hoch auf den Berg, später Metal im Tal – und überall dazwischen eine Kulisse, für die andere Festivals sehr große LED-Wände bräuchten.

Das Zillertal liefert die Berge. Wir kümmern uns um den Lärm.

Vier neue Bands. Ein verdammt schönes Tal. Sehr wenig Ruhe.

Full Metal Mayrhofen · 29. März – 3. April 2027 · Mayrhofen, Zillertal

DYING EDEN

Alle anderen Bands fahren für Full Metal Mayrhofen ins Zillertal.

Dying Eden sind schon da.

Unsere Local Heroes kommen direkt aus Mayrhofen. Während andere beim ersten Blick auf die Berge ihre Handys rausholen, dürfte die Reaktion hier eher sein:

„Jo. Kennen wir.“

Und genau deshalb müssen sie dabei sein. Full Metal Mayrhofen bedeutet schließlich nicht nur, Metal ins Zillertal zu bringen. Metal ist längst hier.

Jetzt bekommt die Heimatband ihre Heimatshow – mit Freunden, Familie, Locals, Metalheads aus halb Europa und einem ziemlich unfairen Heimvorteil vor der Bühne.

Andere Bands bekommen Alpenpanorama. Dying Eden bekommen Heimspiel.

Und Heimspiele spielt man nicht. Man gewinnt sie.

Sagenbringer

Wenn Sagenbringer aufspielen, werden alte Mythen lebendig und fantastische Welten hörbar. Die 2021 gegründete Folk-Metal-Band führt ihre „Lauschenden“ durch eine Welt, in der raue Gitarren auf verspielte Melodien und erzählerische Texte treffen: mal kämpferisch, mal ausgelassen, immer mit einem Sinn für gemeinschaftliche Momente. Vor der Kulisse der Tiroler Berge bekommen ihre Sagen einen richtig passenden Schauplatz. Und wer bisher nur neugierig zugehört hat, findet sich womöglich schon beim nächsten Lied mitten in einer schier unglaublich magischen Geschichte wieder.

MITTEL ALTA

Das Ziel heiligt alle Mittel, Alta. Hey anders: Das Ziel IST Mittel Alta.

Falls ihr jetzt an Dudelsäcke, Marktstände und jemanden namens Kunibert denkt: falscher Film.

Mittel Alta bewegen sich irgendwo in dem sehr unterhaltsamen Bermuda-Dreieck aus Metal, Rap, Punk, Trash und kompletter Eskalation. Genregrenzen werden dabei ungefähr so ernst genommen wie die Empfehlung, nach dem Après-Ski früh schlafen zu gehen.

Das wird laut. Das wird wild. Das wird vermutlich nicht besonders pädagogisch wertvoll.

Und wir können uns kaum einen besseren Ort dafür vorstellen als eine österreichische Bergidylle, die eigentlich überhaupt nichts dafür kann.

0 % Mittelalter.
100 % Alta.

Kupfergold

Die erste Runde geht aufs Haus? Schöner Versuch. Kupfergold liefern lieber den Grund, noch eine zu bestellen. Die Kölner haben ihren Stil selbst „Assi-Folk“ getauft – dabei wird es hier beizeiten auch einfach nur “schön”. wenn Bonnie und ihre Gang ihren Hang zur Geselligkeit in die Welt rausrufen. Eingängige Songs, die pegelsicher sitzen, ein Humor der die feine Gesellschaft gerne mal von unten in den Poppes kneift.
Warum wir Kölschen Folk-Rock in Mayrhofen rauchen? Weil Tirol und das Rheinland, manchmal näher beinander liegen als vermutet: Mitten im Herz nämlich!

Rhapsody Of Fire

Schneebedeckte Gipfel statt eisiger Burgen, Skilifte statt Drachen – aber immer noch das gleiche Quest!

Mit Rhapsody Of Fire zieht epischer Symphonic Power Metal ins Zillertal ein. Seit über 30 Jahren erschaffen die Italiener monumentale Klangwelten voller Helden, Magie und unvergesslicher Hymnen und gelten als Mitbegründer des Symphonic Power Metal. Mit ihrem letzten Album Challenge the Wind setzen sie ihre epische Saga fort und verbinden rasante Riffs mit opulenten Orchesterarrangements.

Also schnallt eure Skischuhe fest, schärft eure imaginären Schwerter und macht euch bereit für eine Expedition durch verschneite Täler, majestätische Gipfel und fantastische Welten. Denn im Zillertal werden die Alpen für einen Abend zu den Enchanted Lands.

Nanowar Of Steel

Metal ist eine ernste Angelegenheit. Bis Nanowar Of Steel den Raum betreten. Die Italiener aus Rom beherrschen die großen Gesten des Genres so gut, dass sie sie mit größtem Vergnügen auseinandernehmen können. Hinter den absurden Einfällen stecken musikalische Präzision, ein feines Ohr für Stilbrüche und Melodien, die man viel zu schnell nicht mehr loswird. Seit 2003 machen sie aus Metal-Klischees ihre ganz eigene Kunstform und kennen dabei erfreulich wenig Scham. Für Full Metal Mayrhofen bedeutet das: Zwischen all den schwarzen Shirts darf es gehörig albern werden – trotzdem wollen wir unsere Kernkompetenz nicht vergessen: Die Nackenmuskulatur stählt ihr bitte weiterhin!

Legion Of The Damned

Nach der Abfahrt ist vor dem Abriss: Legion Of The Damned nehmen sich bei Full Metal Mayrhofen eure Nackenmuskulatur vor. Maurice Swinkels un seine Recken stehen für einen unerbittlichen Mix aus Death und Thrash Metal. Schneidende Gitarren, rasende Drums und Swinkels’ giftiges Organ lassen dabei wenig Raum zum Durchatmen. Seit „Malevolent Rapture“ hat sich die Band ihren Ruf mit konsequenter Härte erarbeitet; „The Poison Chalice“ führt diese Linie mit finsterer Entschlossenheit fort. Wir haben Euren Wunsch nach Faster:Harder:Louder gehört und dementsprechend aufgerüstet. Jetzt wollen wir aber auch Eure Haare fliegen sehen!

DOG EAT DOG

Wer behauptet, Crossover sei tot, war offensichtlich noch nie bei Dog Eat Dog.

Seit über drei Jahrzehnten machen die Jungs aus New Jersey genau das, worauf andere Bands gar nicht erst kommen würden: Hardcore, Hip-Hop, Punk, Funk, Bläser – und irgendwie ergibt alles zusammen den perfekten Soundtrack für einen Moshpit. Wenn „No Fronts“ durch die Alpen schallt, wird aus dem Waldfestplatz eine einzige große Party. Circle Pits auf 630 Metern? Absolut vernünftig.

Die Luft in den Bergen ist dünn. Dog Eat Dog kümmern sich darum, dass euch am Abend trotzdem nicht die Puste ausgeht.

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